Ihre Zeitung für KelkheimKelkheimer Zeitung
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Kelkheimer Zeitung

Als die „Kelkheimer Zeitung“ 1974 aus der Taufe gehoben wurde, war das von Adolf Guba so etwas  wie eine Reaktion, um verkrustete veraltete Strukturen aufzubrechen. Die bestanden darin, dass die Kelkheimer zu diesem Zeitpunkt nur durch die amtlichen Bekanntmachungen im Amtsblatt über Kelkheimer Entwicklungen informiert wurden.

Das war dem Druckerei-Besitzer und späteren Herausgeber Adolf Guba und einer kleinen Gruppe von Mitstreitern, die ihn zu einer Veränderung drängten, zu wenig zumal es als Vorbild bereits in Schwalbach eine Zeitung gab.

Dieses „zu wenig“ hat sich im Laufe der Jahre absolut gewandelt. Damals erschien die Zeitung nur alle vierzehn Tage. Als sich dann aber herausstellte, dass die auf gelben Papier erscheinende Zeitung so gut von den Lesern – und damit auch von den Anzeigenkunden – angenommen wurde – wurde die Erscheinungsweise auf wöchentlich umgestellt, in einer Auflage von 12.000 Exemplaren für alle Haushalte in Kelkheim – von Münster, über Kelkheim-Mitte und Hornau sowie nach der Eingemeindung Rosserts (Eppenhain und Ruppertshain) und Fischbach.

Das „Gelbe Blättchen“, wie die Zeitung immer noch liebevoll von den Kelkheimern genannt wird, obwohl sie kurz vor dem Wechsel zum Hochtaunus-Verlag nach Königstein auf weißes Papier umstellte, wechselte bereits nach einigen Monaten die redaktionelle Leitung. Die hat dann Peter Hillebrecht übernommen, zunächst neben seiner eigentlichen Tätigkeit als leitender Bildredakteur bei der weltweit arbeitenden  Nachrichtenagentur Associated Press und  vor dreizehn Jahren mit vollem Einsatz nach der Pensionierung.

Peter Hillebrecht hat das Gesicht der Zeitung gerade in den letzten Jahren entscheidend gewandelt. Ein großes, einprägsames Titelbild als Markenzeichen. Dann neben der normalen unabhängigen Berichterstattung mit Bildern aus Kelkheim und Liederbach, (denn dieses Verbreitungsgebiet  kam vor ein paar Jahren hinzu), und auch der Blick auf den Sport in Kelkheim.

Wichtig für den Verlag: Eine kompetente Redaktion, die den Boden dafür schafft, dass die Zeitung gelesen wird und damit die Anzeigen ihre entsprechende Verbreitung finden; aber genau so die Anzeigen-Berater,  die für die finanzielle Grundlage einer gedeihlichen Redaktionsarbeit sorgen. Hinzu kommen die Zusteller, die jeden Donnerstag jede Woche unterwegs sind, um die „Kelkheimer Zeitung“ zuverlässig in den Briefkästen abzuliefern.